Rezensionen zu „Paul Pinguin will’s wissen“

Auf nach Pingaii!

Am Mittwochvormittag zogen im kleinen Haus Dutzende kleine aufgeregte Pinguine ein. Die Grundschule Adenbüttel war mit ihrem Schulchor der 3. und 4. Klasse bei der Schultheaterwoche zu Gast und präsentierte ihr Stück „Paul Pinguin will’s wissen“. 

Dabei reisen die Zuschauer*innen zuerst in eine Eisberglandschaft am Südpol, werden von winkenden Pinguinen begrüßt und lernen Paul kennen, der frisch aus seinem Ei im Kreise seiner Familie schlüpft. 

Aber Moment! Paul? Keine Zahl zur Nummerierung? 

Namen sind doch nur Schall und Rauch, bei so vielen gleichaussehenden flugunfähigen Seevögeln! Immerhin sitzen doch in der Pinguinschule 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 als Mitschüler*innen. 

Und ab sofort eben auch Paul! Den Namen lässt er sich nicht mehr nehmen. 

Dem ist es aber viel zu grau am Südpol und das Wetter ist häufig auch nur Mist. Daher entschließt er sich nach Pingaii aufzubrechen, unter menschlichen Wesen auch als Hawaii bekannt. Dort, wo man in der Sonne baden kann und Paul sich eine andere Welt erhofft, in der der Vorhang des Alltags fällt. 

Aber wie gelingt die Reise ohne Moneten? Pauls Papa entdeckt eine Stelle als Pinguin-Schauspieler in einem Zoo und schwupps ist der Plan gefasst und die Mitreise beim Albatros gebucht. Im Zoo möchte Paul als Künstler seine Fischbrötchen verdienen. 

Doch statt Freiheit trifft Paul auf einen strengen Zoodirektor, der mit seinen Gorillas, die ganz schön große Fitti-Muskeln haben, die Tiere in seinem Zoo unter strenger Hand führt und Paul schlussendlich sogar einsperrt. Dies lassen sich Pauls neue Freunde im Zoo nicht weiter gefallen, sodass unter Pauls Führung ein Aufstand geplant wird und stattdessen der Zoodirektor mit seinen Gorillas im Käfig landet. 

Mit dieser Befreiung gelingt es Paul, mit seiner neuen Freundin Paula, am Ende tatsächlich auf Pingaii zu landen und zum Abschluss eine riesige Familienparty zu feiern, am Meer in der Sonne badend. 

Der Grundschule Adenbüttel gelingt es mit den live gespielten Liedern und einem aufwändig gestalteten Bühnenbild mit Requisite die Zuschauer*innen in Pinguin Pauls Welt hineinzuziehen und auch zwei Tage später noch einen Ohrwurm zu hinterlassen. Mit einem bunten Meer an Farben, leuchtenden Pinguinschnäbeln im Dunkeln und dem ein oder anderen kecken Witz für die älteren Zuschauer*innen im Publikum, gelingt es dem Schulchor, eine Stunde lang zu unterhalten. Die wohl koordinierten Abläufe, der sitzende Text und die Motivation der Spieler*innen stechen, neben den ersten Reaktionen aller zu den „süüüüßen Pinguinen“ auf der Bühne, heraus und helfen dabei, in Pauls Welt einzutauchen. Und am Ende freut man sich bereits auf das hoffentlich nächste Stück der Adenbüttler auf der Braunschweiger Schultheaterwoche. 

geschrieben von Franziska Teine

 

Der Pinguin will auch einen Namen

In dem Theaterstück „Paul Pinguin will’s wissen“ von den Schülern der Grundschule Adenbüttel geht es um einen Pinguin, der nicht wie alle anderen Pinguine am Südpol nach einer Zahl benannt werden möchte. 

Ich finde das Stück sehr gut. Alles war sehr gut eingeübt und die Kinder haben sich sehr viel Mühe gegeben. Sie haben eine Stunde gespielt und ihren Text und die Lieder sehr frei, deutlich und synchron vorgetragen. Ich finde, die Grundschüler*innen haben das toll gemacht und es gibt nichts, was ich zu verbessern hätte. Ich habe das Stück genossen und die Kostüme und die Kulissen waren sehr gut gestaltet. Ich würde das Stück auf jeden Fall weiterempfehlen und würde es auch noch einmal schauen. Die Kinder sahen so süß aus und ich finde, sie verdienen sehr viel Lob dafür, dass sie so viel Mut hatten, sich nach vorne zu stellen und im Kleinen Haus zu spielen.

geschrieben von Safiya, Wilhelm-Bracke-Gesamtschule, 9. Jahrgang

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