Rezension zu „Aladin und die Wunderlampe“

Und was wünschst du dir?

Mit lauter Stimme und ausdrucksstarkem Spiel füllen die Spielenden des Theater-Clubs aus der fünften bis zur elften Klasse des Theodor-Heuß-Gymnasiums Göttingen unter der Leitung von Hanneke Blum-Ozinga den Raum und nehmen das vor allem junge Publikum mit ihrem Stück „Aladin und die Wunderlampe“ mit auf eine wunderbare Reise. Das Bühnenbild bleibt schlicht, aber die Bühne niemals leer. Stimmungsvolle Scherenschnitte als Projektion im Hintergrund untermalen die Abenteuer des junge Aladin. Dieser wird vom bösen Dschafar reingelegt und soll für ihn die Wunderlampe besorgen. Die Gruppe orientiert sich dabei nicht am Film von Disney, sondern am Original-Märchen und so gibt es viele neue Aspekte wie den Geist des Rings oder Aladins Mutter zu entdecken. Die Geschichte entfaltet sich vor allem durch die emotionale Spielweise. Man merkt, die Spieler*innen kennen ihre Texte, ihre Rollen und können sie voll ausspielen. Beeindruckend werden auch große Gruppenszenen mit viel Ausdruck und großen Gesten gespielt und mit geübtem chorischem Sprechen betont. Hier merkt man, wie viel Arbeit in dieser Inszenierung steckt. Das lässt sich zudem an den aufwendig gearbeiteten Kostümen erahnen. Das Publikum bestand zu großen Teilen aus Klassen einer Grundschule und so sorgte zum Beispiel die Idee, jeden Morgen „Schokoladeneis“ zu essen, für kurze Unruhe im Publikum, die aber gleich wieder gespannter Ruhe wich. Man merkt, der Saal ist voll dabei. Es wird gelacht, es gibt bereits z

Zwischenszenenapplaus und am Ende wird es nochmal richtig laut. Ein tolles Feedback für eine überragende Gruppe, die extra aus Göttingen angereist ist.

Wir sagen danke für all die Arbeit an eurem Stück und dem ganzen Krach in der Brunsviga.

geschrieben von Daniel Tiemerding

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